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Tanz in der Natur

Winterschnee, im weiten Weiss der Tanz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kahl sind die Weinbergstöcke, wild wuchernd in den Himmel, lebendige schlafende sich windende Pflanzenwesen.

Sie springt und dreht sich und hinterher, im Bild, fragmentieren ihre Bewegungen und werden eins mit den Stöcken.

 

 

 

 

 

Frühling: So ist auch der Frühling....

Alle Felder liegen unter Plastikplanen, Salatköpfe Reih in Reih unter weissen Plastikdach, Lauch wird achtlos zum Schneiden abgedeckt, Spargel unter Weiss.

Schnell, schnell gewachsen, vor den anderen, und dann ins Supermarktregal. Eine Plastikschneelandschaft.

Doch da! Der Rosenkohl, und Grünkohl, die trotztem grün dem Weiss der bedeckten Felder und faszinierten uns durch die sich nackt gezeigte Vielfalt.

Und Britt tanzt im Regen, unter grauem Himmel, im Rosenkohlfeld.

Der Rosenkohl war so hübsch. Noch nie hatte ich ihn anders als im grünen Netz gesehen.

Und nun war er hier, so grün, so stark und so interessant. War ich froh, als Britt im Rosenkohl, im Regen unter grauen Himmel, tanzte.

 

 

Sommer: Isar. Anja tanzt den Feuertanz der brasilianischen Gottheit.

 

Diesen Herbst erst fielen mir die vielen Disteln auf, die dicht gedrängt zusammen wachsen.

Schön und zart, in ihrer disteleigenen Trockenheit. Astrid tanzte mit den Disteln.Auf einer Wildwiese bei Walldorf neben der Bundesstrasse..

Und Astrid tanzte mit den Disteln.

 

 

 

 

 

Ackerfurchenschönheit, feinen Strukturen im Licht, feine Erde, grobe Scholle, Schattenspiel, kleinsten Pflänzchen, zart und bestimmt, finden ihren Weg ans Licht.